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Bundesliga Endturnier 2015 Hamburg

Hamburg beweist vor heimischer Kulisse erneut, dass sie stärkstes Team der Bundesliga sind – auch im Jahr 2015!

Am letzten Wochenende hat das Finalturnier der DSBV Bundesliga 2015 im Crossminton stattgefunden, und zwar in der schönsten Stadt der Welt, der Perle des Nordens – in Hamburg. Die Elbspeeders haben somit ihr Austragungsrecht als amtierende Mannschaftsmeister genutzt und hatten im Vorfeld den Wunsch, nicht nur mit einer überaus charmanten Stadt zu überzeugen. Bereits bei den German Open vor zwei Jahren konnten die Elbspeeders dies unter Beweis stellen. Bei dem nicht weniger wichtigen Bundesliga-Finalturnier sollte daran angeknüpft werden.

Bevor aber der diesjährige Mannschaftsmeister gekürt werden konnte, mussten sich die Teams aus allen vier Bundesligen erst einmal in den Ligapielen 2015 qualifizieren. Aus der Liga Süd hat das Team der Poing Speed Fires als Erstplatzierter überzeugen können. Außerdem qualifizierte sich das Team der SG Bonlanden/ Heidelberg als Tabellenzweiter für das Finalturnier. Die Liga Ost wurde von den Red Devils Bautzen und den Speedbats Dresden vertreten. Für die Liga West qualifizierte sich der SV Blau-Weiß Aasee Münster und die Damen und Herren des KSBV. Neben den Elbspeeders schafften die Crossfüchse aus Berlin den Einzug in das Finale und stellten somit eine starke Nord Liga.

Gespannt wurde auf die Auslosung der Gruppen gewartet, welche im Beisein des Oberschiedsrichters Maxi Franke am Freitagabend durchgeführt und aufgezeichnet wurde. In der Gruppe 1 sollten die Red Devils Bautzen und die Gastgeber als jeweils Liga-Erstplatzierte gegen den SV BW Aasee Münster und die SG Bonlanden/Heidelberg ran. Gruppe 2 setzte sich aus dem KSBV und den Poing Speed Fires sowie den Füchsen Berlin und den Speedbats Dresden zusammen.

Am vergangenen Samstag, den 24. Oktober 2015, wurden die sieben angereisten Teams in der Dreifeld-Halle in Wilhelmsburg, die bereits bei den German Open 2013 genutzt wurde, von den ausrichtenden Elbspeedern begrüßt. Nachdem jedes Team mit den wichtigsten Hamburger Must-Haves ausgerüstet wurde (Astra, FritzKola, salzige Heringe, Massage-Igel, Tröten und Klatschstäbe für die Stimmung), wurde um 9 Uhr der Startschuss gegeben.
Schon bei den ersten Spielen der Gruppenphase war ein extrem hohes Niveau zu spüren, welches sich in hart umkämpften Dreisatz-Matches wiederspiegelte. Nach vielen sehr interessanten und spannenden Begegnungen standen am Ende des Tages die Qualifizierten für die Platzierungsspiele am Sonntag fest.

Da sich das gesellige Beisammensein aber nicht nur in der Sporthalle abspielen sollte, wurde der erste Turniertag bei leckerem Essen unweit von Hamburgs allseits bekannter Party-Szene St. Pauli abgerundet. Zur Freude der Gastgeber waren alle Teams am Abend mit dabei. Bei dem ein oder anderem Erfrischungsgetränk wurden Teamfreundschaften weiter vertieft und wer sich auf dem Feld noch nicht genug ausgetobt hat, konnte das nun auf der Reeperbahn tun ;)

Am Sonntag, 25. Oktober 2015, ging es ab 9 Uhr auf den Courts weiter – mehr oder weniger ausgeschlafenen, aber hoch motiviert. Der zweite Finaltag wurde mit zwei Kracher-Halbfinalbegegnungen eröffnet: Im ersten Halbfinale standen sich die Füchse Berlin und die vorjährigen Finalisten aus Bautzen gegebenüber. Mit einem sehr starken und überraschend klaren 4:0 zogen die Mädels und Jungs aus Berlin als erstes Team ins Finale ein. Im zweiten Halbfinale wurde der Einzug ins Finale hart umkämpft und die Elbspeeders gingen mit einem 1:3 Rückstand gegen den KSBV in die Doppelbegegnungen. Am Ende gewannen die Elbspeeders beide Doppel gegen die Kölner und erreichten – denkbar knapp – nur aufgrund des bessere Satzverhältnis das Finale.

Parallel zu den beiden Halbfinals wurde das Spiel um Platz 5 zwischen den Münsteranern und den Poing Speed Fires bestritten. Mit einem 4:2 Sieg über die Poing Speed Fires landete das Team aus Münster am Ende auf einem hervorragenden 5. Platz. Obwohl die Teams der Red Devils Bautzen und des KSBV den Einzug ins Finale verpasst hatten, war ihr Kampfeswille nicht gebrochen und so war jede Einzel- und Doppelpartie im Spiel Meister 1. Liga West gegen Meister 1. Liga Ost hart umkämpft. Am Ende setzten sich die Red Devils Bautzen mit einem knappen 4:2 Sieg durch und sicherten sich somit die Bronzemedaille.

Das Finale war gleichzeitig auch das Duell der Nord-Liga: die Hanseaten vs. Hauptstädter, Fische vs. Füchse, Titelverteidiger vs. Liga-Final-Neuling oder auch: Elbpseeders gegen die Füchse Berlin! Mit der stimmungsvollen Unterstützung des Fuchsrudels im Rücken konnte Franziska Ottrembka das Dameneinzel gegen Steffi Weiß von den Elbspeeders für sich entscheiden. Im ersten Herreneinzel drehte sich das Blatt zunächst zu Gunsten der Gastgeber und Sönke Kaatz gewann zwei Sätzen gegen den auf Eins gesetzten Sebastian Kloss von den Füchsen. Wesentlich knapper war das äußerst attraktive Spiel vom Hamburger Jung Ralf Pitter gegen Markus Hellauer, welches im dritten Satz mit einem 16:14 zu Gunsten der Hamburger endete. Nach dem dritten Herreneinzel und einem 2:0 Sieg von Patrick Peters gegen den Berliner Michael Neutsch gingen die Elbspeeders mit einer 3:1 Führung in die Doppelbegegnungen. In einem besonders hochklassigen Drei-Satz Match mit Sedelis/Kaatz für die Elbspeeders und Ottrembka/Hellauer für die Füchse Berlin setzten sich die Hamburger am Ende knapp durch.
Nach diesem sehenswerten Mixed-Doppel stand es 4:1 für die Gastgeber. Somit gewannen die Hamburger das vierte Mal den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters im Crossminton! Der Pokal bleibt damit also auch weiterhin an der Elbe – zumindest bis zum Saisonfinale der Bundesliga im nächsten Jahr 2016.

Wir Elbspeeders sind sehr stolz auf die Leistung unserer ersten Mannschaft und gratulieren zu diesem tollen Erfolg! Wir blicken auf ein sehr erfolgreiches und schönes Finalturnier zurück, wo jedes einzelne Team einen wichtigen Anteil beigetragen hat. Wir hoffen, dass wir den Spielerinnen und Spielern eine gute und abwechslungsreiche Verpflegung haben bieten können. Ein ganz großes Dankeschön an alle Elbspeeders und helfenden Hände vor und hinter den Kulissen, für die Stunden in der Küche und in der Halle vor Ort! Natürlich auch ein fettes Dankeschön an Maxi Franke, der den Weg auf sich genommen hat, um den Posten des Oberschiedsrichters zu übernehmen. Ein ganz besonderes Schmankerl war die SocialWall (powered by Jones) und die dadurch entstandene Fülle an Bildern und Kommentaren rund um das #dsbvLigaFinale2015!

Danke an alle Teams für die spannenden Spiele, die tolle Stimmung und das nette Miteinander!

Wir freuen uns, euch bald wieder zu sehen.

In Hamburg sagt man Tschüss!